Featureliste Gemeinschaft
Die aktuell stabile Gemeinschaftsversion liegt im 2.3er Zweig. Die Versionsnummer haben allerdings nichts mit den Versionsnummern von Asterisk zu tun. Gemeinschaft 2.3 setzt bei Asterisk immer die stabile Version 1.4 voraus.
Telefoniefunktionen
Es ist schwierig eine Liste der Telefoniefunktionen eine Telefonanlage zu erstellen. Das Problem liegt in der Detailtiefe - die von jedem User anders gewünscht wird. Ausserdem unterstützt z.B. nicht jedes Telefon polymorphe Klingeltöne. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns per E-Mail oder probieren Sie unsere kostenlose Home-Edition aus.
- Intern und extern telefonieren
- Verbinden von Telefonanten zu anderen Teilnehmern (intern und extern)
- Makeln
- Anrufweiterleitung mit Unterscheidung nach Zeit und ob der Anrufer intern oder extern ist
- Voicemailsystem mit MWI auf dem Telefon
- Telefonkonferenzen (auf Wunsch mit PIN)
- Konfiguration von verschiedenen Klingeltönen für Anrufe von intern und extern (inkl. MP3 Import der Klingeltöne via Webinterface)
- Anklopfen
Anbindung
Gemeinschaft kann mit folgenden Technologien an die öffentliche Telefonie und andere VoIP-Server angeschlossen werden:
- SIP
- ISDN: PRI (Primärmultiplexer), BRI-Anlagenanschluss, BRI-Mehrgeräteanschluss
- Analog
Andere VoIP Protokolle (z.B. IAX2, H.323, Skype) sind auf Anfrage möglich.
Telefonbuch
Das Telefonbuch kann immer über ein Webinterface und von unterstützten Telefonen (z.B. Snom 360 und 370) über ein Menü im Telefon (inkl. T9 Suche) abgerufen werden.
- Zentrales Telefonbuch für alle
- Privates Telefonbuch - inkl. Import per CSV (z.B. aus Outlook)
- Anbindung an einen LDAP-Server möglich
Call Center Funktionalität
Gemeinschaft wird von vielen Call-Centern benutzt und unterstützt ab der Version 2.3 eine mit QueueMetrics erstellte umfangreiche Statistikauswertung.
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Queues
- Jeder Teilnehmer kann in beliebig vielen Queues eingeloggt sein.
- Die Anrufer können nach verschiedenen Strategien verteilt werden.
- überlauf in andere Queues oder auf andere Teilnehmer (inkl. Voicemailsystem) ist möglich.
- Live Monitorfunktion für Teilnehmer der Queue (via AJAX Webinterface).
- Rufgruppen
- Auswertung mit QueueMetrics
Roaming User
Bei Gemeinschaft kann ein normales SIP-Telefon einem User fest zugewiesen werden. Die Benutzung eines Roaming Users bietet allerdings sehr viel mehr Möglichkeiten.
Ein Roaming User meldet sich bei einem vom Auto-Provisioning konfigurierten Telefon an und bekommt dann vom Gemeinschaft-Server seine persönliche Konfiguration auf das Telefon gespielt (inkl. Klingelton und Wahlwiederholung). Loggt er sich später bei einem anderen Telefon ein, so kann er (bei unterstützten Telefonen) dort automatisch auf die gleichen Telefonlisten (z.B. Rückrufliste oder Wahlwiederholung) zugreifen. Alle diese Daten werden zentral gespeichert und dem entsprechenden Telefon beim Einloggen mitgeteilt. Mögliche Szenarien:
- Es gibt weniger Telefone als Mitarbeiter (klassisches Call-Center Szenario). Jeder Mitarbeiter kann sich zu Dienstbeginn an einem Telefon einloggen und hat damit automatisch seine Durchwahl. Bei Dienstende loggt er sich wieder aus. Sollte er dies vergessen, wird er automatisch beim Einloggen eines anderen Users am gleichen Telefon ausgeloggt.
- Ein Mitarbeiter kann zwischen Homeoffice und Arbeitsplatz wechseln ohne seine Telefoneinstellungen und Rückruflisten zu verlieren. Er muss sich nur am jeweiligen Arbeitsplatz einloggen. Sollte er zu diesem Zeitpunkt noch an einem anderen Telefon eingeloggt sein, wird dieses automatisch ausgeloggt.
- Sollte eine Besprechung mal länger als erwartet dauern, kann man jederzeit sein Telefon in das Besprechnungszimmer umziehen, in dem man sich dort einloggt.
Routing
Ab der Version 2.3 können Sie bis zu 32.000 verschiedene In- und Outgoing Telefontrunks mit Ihrer Anlage verknüpfen und beliebig routen. So können Sie z.B. die Nummern an Ihrem Standort in Berlin und die Nummern an Ihrem Standort in München auf die gleiche Anlage routen und intern nach von Ihnen bestimmten Regeln aufschlüsseln.
- Zeitgesteuertes Routing von Telefonaten (z.B. Tag- und Nachschaltung)
- LCR (Least Cost Routing). Haben Sie einen Standort im Ausland? Mit Gemeinschaft können Sie Gespräche in dieses Land transparent über diesen Standort routen.
- Einstellbarer Fallback auf andere Routen, bei Ausfall einer Route.
Faxserver
Gemeinschaft ab der Version 2.0 enthält eine integrierte Fax-Lösung auf Hylafaxbasis. Der Faxempfang und -versand kann nur über ISDN und analoge Telefonie erfolgen. Ein Versand oder Empfang per SIP wird nur experimentell unterstützt und hängt stark von den technischen Möglichkeiten Ihres Providers und der Internetverbindung ab.
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Faxe empfangen
- Jeder User kann eine eigene Faxnummer zugewiesen bekommen.
- User-unabhängige Faxnummern können ebenfalls beliebig eingerichtet werden.
- Die Fax werden als PDF per E-Mail an den eingetragenen Empfänger verschickt.
- Ein Webinterface gibt den Zugriff zu bereits empfangenen Faxen per Browser.
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Faxe versenden
- Faxe können Betriebssystem-unabhängig via Webinterface verschickt werden (Upload eines PDFs).
- Mit einem Hylafax-Client kann ein Fax auch via Druckertreiber aus der Applikation verschickt werden.
- Ein Webinterface gibt den Zugriff zu verschickten Faxen per Browser.
- Automatischer Massenversand von Faxen ist technisch möglich, muss aber entweder angepasst oder mit einem entsprechenden Hylafax-Client durchgeführt werden.
Reporting
Gemeinschaft trägt den besonderen Reportingansprüchen von Call-Centern und anderen großen Telefonanlageninstallationen Rechnung und verfügt deshalb über eine detaillierte Reportingengine, die im Webinterface zur Verfügung steht. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit über QueueMetrics Auswertungen zu erstellen. QueueMetrics ist der Marktführer in diesem Bereich und lässt fast keine Wünsche offen. Behalten Sie so den Überblick über Ihr Call-Center!
Exporte in andere Formate zum Bearbeiten in z.B. Excel sind möglich.
CTI
Ab der Version 2.3 unterstützen wir einen Windows-CTI-Client, mit dem Sie z.B. aus Ihrem Outlook Telefonbuch wählen und auch Besetztlampen von anderen Telefonen in Ihrer Anlage anzeigen können.
Zusätzlich können externe Applikationen (z.B. ein CRM-System) über einen HTTP-Aufruf Anrufe von einem bestimmten Teilnehmer zu einer externen Rufnummer initiieren. Die übertragene Rufnummer kann dabei ebenfalls bestimmt werden.
Administration und Mass-Deployment
Beim Auto-Provisioning und damit verbundenen Mass-Deployment spielt Gemeinschaft in der obersten Liga. Mit keiner anderen Open-Source-Telefonanlage können Sie ähnlich komfortable zig zehntausend Telefone von einer Stelle zentral administrieren.
Die Administration des Systems kann entweder über ein Webinterface oder per Skript geschehen. So kann ein Admin Kleinigkeiten schnell und einfach per GUI konfigurieren und große Veränderungen für viele Teilnehmer per Skript durchführen.
Ein paar Hightlights (einzelne Features hängen natürlich von den technischen Fähigkeiten des Telefones ab):
- Inbetriebnahme eines neuen Telefones: Box aufmachen, Telefon rausholen, Netzwerkkabel einstecken, Stromkabel einstecken, warten, fertig! Das Telefon bekommt vom DHCP-Server die IP-Adresse des Gemeinschaft-Servers und wird von diesem mit den notwendigen Konfigurationen bestückt.
- Firmware-Update der Telefone. Sie können alle Telefone auf einmal oder auch Untergruppen mit zeitgesteuert mit einer neuen Firmware bestücken. So können Sie eine neue Firmaware erst in einer Testgruppe und nach zwei Wochen dann in den Rest der Firma verteilen.
- Einfacher Support. Ihre interne Administration muss bei Fragen oder Problemen nicht mehr zu einem User laufen, sondern kann sich Daten wie die IP-Adresse des Telefones von Gemeinschaft ausgeben lassen (natürlich auch die IP-Adresse zum jeweiligen User).
Clustering
90% aller Gemeinschafts-Server werden im Single-Server-Betrieb gefahren und haben evt. noch einen Cold-Stand-By. Aber es gibt immer wieder große Installationen, bei denen das nicht mehr ausreicht. Mit unserer Clustering-Technologie können Sie somit mehrere Duzend Gemeinschaft-Server parallel betreiben und somit Telefonanlagen mit mehr als 10.000 Usern sicher anbieten.
Mehrere Gemeinschaftsserver können dabei zu einem Gemeinschaftscluster verbunden werden. Fällt ein Node in diesem Cluster aus, kann er innerhalb von 6 Sekunden von einem anderen Node im Cluster ersetzt werden. Für genaue Informationen zum Thema Gemeinschaftscluster wenden Sie sich bitte an unsere Consulting Abteilung